Gemeinsam sind wir stark und bekommen auch so einen aufwendigen und organisationsreichen Geräteturnwettkampf wie den Qualifikationswettkampf für die Hessischen Final Wettkämpfe in der Region Süd hin. Das sagten sich der TV Bürstadt und die TSG Bürstadt.

Sie bildeten ein Organisationsteam, das hervorragend funktionierte und mit guten Absprachen fand der zwei Tage andauernde Regionalentscheid unter Coproduktion der beiden Heimatvereine statt. Federführend hierfür war Conny Gebhardt, Fachwartin für Geräteturnen weiblich des Turngau Bergstraße. Als Austragungsstätte konnten sie die Sporthalle der Erich-Kästner-Schule buchen und unter Bereitstellung von benötigten Zusatzgeräten aus befreundeten Vereinen, war für perfekte Gerätebahnen mit reibungslosen Ablauf gesorgt. Das I-Tüpfelchen der Veranstaltung war letztendlich die gute Verpflegungsmöglichkeit mit gut sortiertem Kuchenbuffet. Ein Lob an alle Helfer mit großen oder kleinen Aufgaben, vor und hinter den Kulissen, die für eine vorbildliche Planung und Durchführung dieser Mamutveranstaltung beigetragen haben.

Aus den Turngauen Bergstraße, Main-Rhein und Offenbach-Hanau sind insgesamt 38 Mannschaften aus 16 Vereinen an zwei kompletten Tagen angetreten. Unterteilt in verschiedene Wettkampklassen sowie in km und P-Stufen wurde an 4 Geräten geturnt. Die gut vorbereitete Wettkampfstätte bot einen reibungslosen Ablauf, für den die jungen Turnerinnen sehr dankbar waren. Für einige Mannschaften war es doch eine längere Anreise und so war man froh, über den guten Verlauf und das diziplinierte Verhalten aller Aktiven. So konnte jeder Wettkampf zügig über die Bühne gehen und die Siegerehrung planmäßig durchgeführt werden.

Natürlich war es wie immer sehr spannend und alle Turnerinnen versuchten ihre Leistungen punktgenau zu zeigen, um für ihre Mannschaft das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und am Ende nicht nur aufs Treppchen zu springen, sondern damit auch die Qualifikation für die Hessischen Final Wettkämpfe zu schaffen. So manche Entscheidung fiel denkbar knapp aus, nämlich gerade mal 0,05P., wie im Fall von WK 7203 (Platz 2 und 3) und nur ein kleiner Fehler entschied über das Weiterkommen. Aber es waren alles faire Entscheidungen, die Wettkampfleitung war mit den Kampfrichterteams hoch zufrieden und alle Wertungen hatten ihre Berechtigung.